GPRA zeigt sich erstaunlich optimistisch

Mittwoch, 27. Mai 2009
GPRA-Chef Güttler hofft auf stabile Umsätze
GPRA-Chef Güttler hofft auf stabile Umsätze

Der Verband der deutschen PR-Agenturen GPRA blickt trotz Finanz- und Wirtschaftskrise erstaunlich optimistisch in die Zukunft. Verbandschef Alexander Güttler hofft, dass die PR-Dienstleister die Umsätze aus dem Vorjahr halten können. Als Grund nennt er Budgetverlagerungen. "Wenn Kürzungen auf Kundenseite anstehen, dann ist die PR meist nicht in dem Maße betroffen wie die Werbebranche. Im Gegenteil: Teilweise konnten wir die Budgets gerade in der Beratung und Krisen-PR ausbauen", sagt Güttler.

Mit ihrer positiven Einschätzung steht die GPRA relativ alleine da. Erst gestern hatten ZAW und auch GWA ihre Prognosen nach unten korrigiert - zum Teil drastisch.

Auf internationaler Ebene blickt die Dachorganisation der nationalen PR-Verbände ICCO unterschiedlich in die Zukunft. Die Erwartungen reichen von einem Umsatzrückgang von 25 Prozent (Irland) bis zu einem Plus von 5 Prozent (Schweden). Laut ICCO konnte die PR-Branche 2008 ihren Umsatz weltweit um 8,5 Prozent steigern. mam   
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