GPRA steigt bei PR-Akademie aus

Dienstag, 02. Oktober 2007
Stößt DAPR-Anteile ab: GPRA-Präsident Dieter Schulze van Loon
Stößt DAPR-Anteile ab: GPRA-Präsident Dieter Schulze van Loon
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Frankfurt Weiterbildungseinrichtung Dieter Schulze


Die in Frankfurt ansässige Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) verkauft ihre Anteile an der Deutschen Akademie für Public Relations (DAPR). Auf diese Weise will die GPRA eine wettbewerbsrechtlich saubere Lösung für die Zukunft der Aus- und Weiterbildungseinrichtungen im PR-Bereich finden. Hintergrund für die Verkaufsentscheidung ist die Gründung der Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation der deutschen Kommunikationswirtschaft (PZOK), die im Januar 2008 ihre Arbeit aufnehmen soll. "Durch die Gründung der PZOK wird die DAPR ab der Jahreswende ausschließlich im Ausbildungs- und Seminarbereich tätig sein", erklärt GPRA-Präsident Dieter Schulze van Loon. Die GPRA wiederum könne und wolle zukünftig nicht ein reines Ausbildungsinstitut unter vielen unterstützen und fördern.

Derzeit hält die Gesellschaft Public Relations 100 Anteile an der DAPR, was knapp 32 Prozent der gesamten Stimmrechte entspricht. Bei dem öffentlichen Bieterverfahren können Interessenten bis zum 31. Oktober ein schriftliches Angebot an die GPRA senden und dort auch weitere Informationen erhalten. In der ersten Novemberwoche soll entschieden werden, mit welchem der Interessenten Vertragsverhandlungen aufgenommen werden. Spätestens zum Jahresende soll die DAPR in eine vollständige Verbandsunabhängigkeit überführt werden. bu

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