GPRA schließt sich Pitchberater-Initiative des GWA an

Montag, 15. August 2011
GPRA-Präsidiumsmitglied Ion Linardatos
GPRA-Präsidiumsmitglied Ion Linardatos

Die Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) unterstützt die Initiative des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen GWA für mehr Transparenz in Sachen Pitchberatung. "Unsere Mitglieder sehen bei diesem Thema dringenden Optimierungsbedarf und haben dem Präsidium in der jüngsten Mitgliderversammlung einen klaren Handlungsauftrag erteilt", sagt GPRA-Präsidiumsmitglied Ion Linardatos. Die Verbände fordern klare und nachvollziehbare Bedingungen für Auswahlverfahren, die von Pitchberatern begleitet werden. Aus Sicht vieler Agenturen besteht hier deutlicher Verbesserungsbedarf. Vor allem zwischen Aufwand und Transparenz der Pitches gebe es eine erhebliche Diskrepanz, kritisiert die GPRA. "Die von unseren Mitgliedern zurückgemeldete niedrige Erfolgsquote bei extern betreuten Verfahren weist auf ein Missverhältnis hin, hier fordern wir deutlich mehr Transparanz", sagt Linardatos.

Der GWA hatte nach einer Umfrage unter seinen Mitgliedern im Frühjahr angeregt, einen Code of Conduct für Pitchberater zu erarbeiten. Diesem Vorstoß hatte sich bereits der Dialogmarketingverband DDV angeschlossen. Jetzt unterstützt auch die GPRA die Initiative. Ziel ist es, noch in diesem Jahr einen Verhaltenskodex vorzulegen. Das Thema hatte zuletzt wieder an Brisanz gewonnen, nachdem die Pitchberatung Cherrypicker die Chance zur Teilnahme an einem Pitch an die Einreichung bei dem von ihr veranstalteten Kreativwettbewerb CREA gekoppelt hatte. Nach Protesten unter anderem von GWA-Vizepräsident Thomas Strerath (Ogilvy) hatte Cherrypicker das Angebot zurückgezogen. mam        
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