GPRA: Drei Agenturen wollen austreten

Freitag, 29. August 2003

Die Durststrecke bei der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) geht weiter. Zum Jahresende haben drei Mitgliedsagenturen ihren Austritt angekündigt. Den Verband verlassen wollen Ketchum in München, PR Partners in Kronberg sowie eine weitere, namentlich noch nicht bekannte Agentur. Ketchum-Chef Nicola Pizzoni begründet den Austritt damit, dass seine Agentur als international aufgestelltes Netzwerk nur wenig Nutzen von der Mitgliedschaft habe. Die GPRA hat derzeit 30 Mitglieder. Im Herbst steht ein Führungswechsel an. Bei der Mitgliederversammlung im Oktober soll Elisabeth Kohl den amtierenden Präsidenten Rupert Ahrens ablösen. In der GPRA ist es nach der gescheiterten Fusion mit dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA vor rund einem Jahr mehrfach zu Unstimmigkeiten über den künftigen Kurs des Verbands gekommen. mam
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