Für die Pressefreiheit: Leo Burnett und Reporter ohne Grenzen machen gemeinsame Sache

Donnerstag, 02. Mai 2013
Anzeigenmotiv der Kampagne (Foto: Leo Burnett)
Anzeigenmotiv der Kampagne (Foto: Leo Burnett)

Zum neunten Mal jährt sich am 3. Mai der Internationale Tag der Pressefreiheit - ein guter Anlass, um auf die Missstände hinzuweisen, mit denen viele Journalisten weltweit konfrontiert sind. Reporter ohne Grenzen und Leo Burnett nehmen sich dieser Aufgabe mit einer originellen Kampagne an. Am morgigen Freitag lässt die Frankfurter Agentur auf 200 Zeitungshaltern in Frankfurter Cafés, Bistros, Kneipen sowie der Stadtbibliothek die Botschaft "Für die Wahrheit riskieren Journalisten in vielen Ländern Unterdrückung und Folter" drucken. Zudem sind auf einer eigens angefertigten Folie über der jeweiligen Titelseite Foltersituationen abgebildet (siehe Artikelbild). So entsteht der Eindruck, die Journalisten seien durch den Zeitungshalter gefesselt.

Mit der gemeinsamen Aktion wollen die Initiatoren laut Mitteilung von Leo Burnett die Forderung nach freier Meinungsäußerung genau dort platzieren, "wo tagtäglich Menschen aktuelle Informationen von unabhängigen Zeitungen zu schätzen wissen". Für die regionale Kampagne stiftet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" 200 ihrer morgigen Ausgaben, die in die Zeitungshalter gespannt sind.

Hauptverantwortlich bei Leo Burnett für die Kampagne sind Andreas Pauli (Chief Creative Officer), Hans-Jürgen Kämmerer (Creative Director) und Hugo Moura (Senior Art Director), die Idee stammt von Benjamin Merkel (Senior Copywriter). Fotograf der Motive ist Dieter Roosen. tt
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