Ford überprüft die Verbindungen zu WPP

Dienstag, 11. März 2003

Ford lässt nach US-Presseberichten zur Zeit prüfen, ob die Verbindungen zur Werbeholding WPP gegen die eigenen Geschäftsprinzipien verstossen. Anlass zur internen Untersuchung ist die Anordnung von Ford-Chief Operating Officer Nick Scheele, das Werbegeschäft des Automobilriesen bei WPP zu bündeln. Dessen enge Kontakte zu WPP-Boss Martin Sorrell sind offenbar mittlerweile der Konzernleitung suspekt geworden.

Die Entscheidung, die Werbeetats ausschließlich an WPP-Agenturen zu vergeben, macht es kleineren Dienstleistern und Zulieferern fast unmöglich, mit Ford ins Geschäft zu kommen und sichert WPP ein Quasi-Monopol. Der Automobilhersteller ist der zweitgrößte Werbungtreibende der Welt und zugleich größter Kunde von WPP, zu dem unter anderem die Agenturen Ogilvy & Mather, Young & Rubicam, J. Walter Thompson und Wunderman gehören. hjs
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