Förderbank KfW setzt auf Mindshare

Donnerstag, 31. Januar 2013
Mediaplus verliert den Mediaetat der Förderbank KfW
Mediaplus verliert den Mediaetat der Förderbank KfW

Die Frankfurter Mediaagentur Mindshare hat im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung den Mediaetat der KfW-Bank gewonnen. Die größte deutsche Förderbank suchte seit vergangenem August nach einem neuen Mediadienstleister. Der bisherige Etathalter war Mediaplus aus der Münchner Serviceplan-Gruppe, dessen Mandat aber nicht verlängert wurde. Statt dessen entschied sich das staatliche Frankfurter Bankhaus für Mindshare aus der Group M. Das Team um Geschäftsführer Gerald Banze hatte allerdings nur an dem in der Ausschreibung als "Los 1" bezeichneten Pitch um die Etats für die Produkt- und Imagekampagnen teilgenommen. Die entsprechenden crossmedialen Kampagnen mit dem Claim "Bank aus Verantwortung" setzen im Digitalbereich auf die Steigerung des Images und der Performance. Im Printbereich sollen wiederum die Produkt- und Imagebotschaften transportiert werden. Wie hoch das Mediabudget dafür ist, wird weder von der KfW noch von Mindshare preisgegeben.

Die Laufzeit des Vertrags mit dem Medianetzwerk, das die KfW auch in ausländischen Märkten betreuen wird, beträgt zwei Jahre mit der Option um zweimalige Verlängerung von jeweils einem Jahr.

Wer den als "Los 2" bezeichneten Pitchteil gewonnen hat, steht inzwischen auch fest. Das Budget für das Personalmarketing und die Stellenausschreibungen vergab die KfW an die Fiebes In Company. Die Offenbacher Agentur ist auf das Personalmarketing spezialisiert. Der Kommunikationsetat der Bank ist bereits seit vergangenem Sommer entscheiden und wird seitdem von Fischer-Appelt betreut. ejej
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