Flughafenwerbung: Das sind die Trends für 2013

Dienstag, 08. Januar 2013
Zukunftsweisendes Beispiel für Mobile-Flughafenwerbung: "Ich fliege atmosfair!"
Zukunftsweisendes Beispiel für Mobile-Flughafenwerbung: "Ich fliege atmosfair!"

Flughafenwerbung wird immer digitaler. Bereits 2012 stellten die Flughäfen der Initiative Airport Media (IAM), einem Zusammenschluss von Flughäfen im deutschsprachigen Raum, diesen Trend fest. Für das neue Jahr wird sich diese Tendenz weiter festigen - und auch ausdifferenzieren. Insbesondere zwei Entwicklungsrichtungen prognostiziert die IAM. Die Schlagworte dafür: Flexibiliät und Mobile.
Der Meta Twist Tower am Münchner Flughafen
Der Meta Twist Tower am Münchner Flughafen
Nach Ansicht der IAM wird zum einen das Volumen an flexiblen Werbeformen im Bereich Digital Signage wie beispielsweise elektronische Plakate steigen. Werbebotschaften werden 2013 schneller auf bestimmte Zielgruppen abgestimmt werden können wie zum Beispiel auf Passagiere eines bestimmten Fluges, die in ihrer Muttersprache angesprochen werden.

Check-in 3 am Flughafen Wien
Check-in 3 am Flughafen Wien
Zum anderen werde Mobile Marketing immer bedeutender. Begünstigt wird das laut IAM von der Ausweitung kostenfreier Internetangebote sowie einer hohen Verweildauer an Flughäfen. Als Beispiel führt die Organisation die Kampagne "Ich fliege atmosfair" am Hamburger Flughafen, die den Airport Media Award im Oktober gewann. Bei dieser konnten sich Besucher über installierte Bluetooth-Netzwerke ein Video downloaden, das die Verbindung zwischen Fliegen und Klimaschutz sowie die Arbeit der Umweltschutzorganisation in den Fokus rückte. Zudem konnten die User per SMS direkt vor Ort spenden.

"Die vielfältigen technischen Neuerungen, Neueröffnungen und kreativen Kampagnen, die 2012 realisiert wurden, zeigen eindrucksvoll, was innovative Flughafenwerbung zu leisten im Stande ist", meint IAM-Sprecher Olaf Jürgens. "Laufend konzipieren und testen wir an den Airports neue Werbemöglichkeiten."

Frankfurt Flugsteig A-Plus: Gallery Walk mit Motorola-Kampagne
Frankfurt Flugsteig A-Plus: Gallery Walk mit Motorola-Kampagne
Zu diesen wegweisenden Auftritten zählt insbesondere der erste Meta Twist Tower mit einer variablen 41 Quadratmeter großen LED-Fläche, der im Mai in München in Betrieb genommen wurde (siehe oben). Ein Signal, dass die Bedeutung von digitaler Werbung an Flughäfen zunimmt, zeige zudem der Ausbau der Airports in Wien und Frankfurt, wodurch mehr Raum für Flughafenwerbung entsteht. In der österreichischen Hauptstadt hat der Flughafen mit der Terminalerweiterung Check-in 3 seine Geschäftsflächen verdoppelt, in der Mainmetropole ist der Flugsteig A-Plus am Terminal 1 gebaut worden. jm
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