Fleischgewordener Männertraum: Grey und DirecTV zeigen, warum Kabelfernsehen nervt

Dienstag, 08. Januar 2013
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Kreative TV-Spots? Für den weltgrößten Pay-TV-Anbieter DirecTV und seine Agentur Grey in New York kein Problem. 2012 hat das Duo einen der lustigsten TV-Auftritte des Jahres abgeliefert. Die sechs Commercials der "Cable Effects"-Kampagne räumten in Cannes Gold ab. Auch mit dem temporeichen Spot mit dem britischen Kultkomiker John Cleese haben Kunde und Agentur im Vorjahr für Aufsehen gesorgt. Jetzt hat DirecTV ein neues Commercial lanciert. Und auch hier ist die Kernbotschaft, Kabelfernsehen ist nervig, witzig verpackt. Im Spot ziehen die beiden Protagonisten absurde Vergleiche heran: Kabelfernsehen ist so schrecklich, wie ein Zahnarzt, der einem in den offenen Mund niest. Oder wie eine Riesenschildkröte, die den eigenen Finger mit einem leckeren Salatblatt verwechselt. Daher sein Tipp an den Kumpel: der neue Dienst "Genie", der das gleichzeitige Aufzeichnen mehrerer Sendungen ermöglicht. Dieser taucht dann auch gleich neben dem Fernsehgerät in Gestalt einer hübschen Frau im sexy Kleid auf. Und diese kann es mit so ziemlich jeder Männerfantasie aufnehmen.

Der von MJZ in Los Angeles produzierte Clip entstand unter der Federführung von Executive Creative Director Dan Kelleher und Executive Producer Andrew Chinich. Regie führte der hochdekorierte Filmemacher Tom Kuntz, der auch bereits bei der vergoldeten DirecTV-Kampagne im vergangenen Jahr an Bord war. Einen Grand Prix in Cannes konnte Kuntz ebenfalls schon einheimsen. Er stand beim Dreh des Old-Spice-Auftritts "The man your man could smell like" hinter der Kamera. jm

Die Spots der "Cable Effects"-Kampagne finden Sie hier







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