Fischer-Appelt lanciert mit Föderation der Ideen neues Agenturmodell

Donnerstag, 04. September 2008
Das Führungsteam von Furore (v.l.): Sven Weber-Göhring, Tobias Schlösser und Tobias Holland.
Das Führungsteam von Furore (v.l.): Sven Weber-Göhring, Tobias Schlösser und Tobias Holland.

Im Hamburger Waterloohain, wo die Agenturgruppe von Fischer-Appelt residiert, herrscht Aufbruchstimmung. Das inhabergeführte Unternehmen führt seine Spezialdisziplinen für PR, Werbung, Bewegtbild, Unternehmensberatung und Design in dem Agenturmodell Föderation der Ideen zusammen. Zeitgleich nahm Anfang September auch die eigenständige Werbeagentur Furore ihre Arbeit auf, die mit 30 Mitarbeitern an den Start geht. Trotz stagnierender, wenn nicht gar rückläufiger Werbebudgets wagt sich Inhaber Bernhard Fischer-Appelt auf das glatte Parkett der Werbeagenturen. Den USP von Furore sieht er in erster Linie darin, „dass wir in Plattformen denken können, denn an Kernideen glauben wir nicht“.

Furore soll aber nur der erste Meilenstein der Föderation sein. Für die kommenden Monate kündigt das Unternehmen weitere kreative, personelle und inhaltliche Veränderungen bei den einzelnen Agenturtöchtern an. Mittlerweile beschäftigt die Agenturgruppe 220 Mitarbeiter, ist an sieben Standorten vertreten und erzielte 2007 ein Honorarvolumen von 24,1 Millionen Euro.

Über die konkreten Umsatzerwartungen, die Fischer-Appelt an das Führungsteam von Furore stellt, will sich der Agenturmanager nicht äußern, aber sie seien durchaus sportlich. Das Furore-Trio, das Geschäftsführer Tobias Schlösser, Textchef Tobias Holland und Art-Direktor Sven Weber-Göhring bilden, kann jedoch schon drei Startkunden präsentieren. Dazu gehören die Bundesagentur für Arbeit, das Versicherungsunternehmen Bundesknappschaft und eine Kampagne für die sächsischen Hochschulen. Zwei weitere Etats seien laut Schlösser bereits in der Pipeline. Elke Jacob
Meist gelesen
stats