FME-Agenturen legten 2002 um 9 Prozent zu

Dienstag, 15. April 2003
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Grundtenor Jahreskonferenz Uta Goretzky


Die Stimmung ist schlechter als es die Zahlen erwarten lassen: Das war der Grundtenor bei der Jahreskonferenz des Forum Marketing-Eventagenturen (FME). Obwohl die 53 Mitgliedsagenturen im Geschäftsjahr 2002 ein Honorarumsatzwachstum von 9 Prozent verzeichneten, "können die Schatten, mit denen die Branche derzeit zu kämpfen hat, nicht überdeckt werden", erläuterte FME-Sprecherin Uta Goretzky. Generell seien die Budgets zum Teil bis zu 50 Prozent zurückgefahren worden. Gleichzeitig forderten Kunden immer mehr Leistungen, so Goretzky. Aufgesplittet nach Branchen mussten dieAgenturen insbesondere im IT-Bereich Umsatzrückgänge hinnehmen.

Für dieses Jahr ist der Verband zuversichtlich, dass die FME-Agenturen das Jahr mit einem Wachstum von 4,6 Prozent abschließen. Allerdings mache die "abwartende Haltung von Auftraggebern und die daraus resultierende späte Auftragsvergabe eine hausinterne Planung in den Agenturen fast unmöglich", so Goretzky. Hoffnungen setzt der Verband in diesem Jahr insbesondere auf die Automobilbranche und die Finanzdienstleister. sib
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