FCB strukturiert sich in zwölf Center um

Donnerstag, 17. April 2003

Die Hamburger Agenturgruppe FCB hat sich umstrukturiert. Kleine, maximal 30 Mitarbeiter starke "Center" werden die bisherigen Agenturen ersetzen. Insgesamt wird es zwölf solcher Center geben, die weitgehend autonom agieren und ihre Kunden ganzheitlich betreuen. "Die neue Aufstellung wird unseren Kunden direkte Vorteile hinsichtlich Effizienz und Schnelligkeit bieten", erläutert Martin Blach, CEO bei FCB Deutschland. Die Agenturgruppe, die zur Werbeholding Interpublic gehört, betreut Kunden wie Samsung, Olympus, Nivea, Tchibo und Lindt.

Die Umstrukturierung setzt auch das Personalkarussell bei FCB in Bewegung. Zunächst einmal ist nun offiziell, was bislang als Gerücht durch die Branche geisterte: Martin Kang, COO der Gruppe, wird die Agentur verlassen. Kang war erst im März in seine jetzige Position befördert worden, davor leitete er das Berliner Büro der Agentur. Nach Mel Schoen ist Kang der zweite Spitzenmanager, der die Agentur innerhalb weniger Wochen verlässt.

Koordiniert werden die Center auf Deutschlandebene von einem sechsköpfigen Management-Board. Neben Blach sitzen darin CFO Erwin Bakker, CCO Stefan Schwarz, Soheil Dastyari (Chief Planning Officer), Alexander Gregor (Accountdirector worldwide) und Ben Scheer (Executive Creative Director). Die Agenturtochter FCBi wird ebenfalls in zwei Center umstrukturiert. An der Spitze werden weiterhin die beiden Managing Directors Andreas Kramer und Tjarko Horstmann stehen. sib

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