FCB Berlin wirbt für die "Marke Deutschland"

Freitag, 21. Februar 2003

Der Gewinner im Kreativ-Wettbewerb um das Kampagnenprojekt "Marke Deutschland" steht fest: FCB Berlin wird die Anzeigen verantworten, die von Mitte März an rund drei Monate lang in der "FTD", dem "Stern" und "Capital" geschaltet werden. Das Motto des Printauftritts lautet "Machen wir!".

Die Aktion schreibt das Projekt "Debatte" fort, das von den Initiatoren - der Unternehmensberatung Accenture, den PR-Agenturen Wolff Olins und ECC Kohtes Klewes sowie der "FTD" - Anfang 2002 gestartet wurde. In Workshops mit Meinungsführern aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben wurden Kernwerte der "Marke Deutschland" definiert: Danach soll Deutschland in die Rolle des Impulsgebers hineinwachsen und stärker im Zusammenspiel mit anderen Ländern Verantwortung übernehmen - "spielerisch, lebendig und energetisch", als "Spielmacher mit natürlicher Autorität, großer Erfahrung und erfrischenden Ideen", so lautete das Briefing. Diese Kernidee und ihre Relevanz für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland sollen im Mittelpunkt der Kampagne stehen.

Am Pitch hatten sich rund 25 Agenturen beteiligt; mit in die Endrunde hatte es der FCB-Ortsrivale Die Brandenburgs geschafft. In der Jury saßen unter anderem Tonio Kröger (Daimler-Chrysler), Sebastian Turner (Scholz & Friends Berlin), Lothar S. Leonhardt (Ogilvy & Mather), "FTD"-Chefredakteur Christoph Keese und Karl-Ulrich Kuhlo (N-TV). rp
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