FCB Berlin und Die Brandenburgs pitchen weiter um die "Marke Deutschland"

Donnerstag, 12. Dezember 2002

Die Finalisten im Pitch um das Kampagnenprojekt "Marke Deutschland" stehen fest: In die Endrunde kommen FCB Berlin und Die Brandenburgs, ebenfalls in der Hauptstadt ansässig. Die Initiatoren und Partner der Aktion - die Unternehmensberatung Accenture, die PR-Agenturen Wolff Olins und ECC Kohtes Klewes, das Goethe-Institut und die "FTD" - werden den beiden Berliner Agenturen nun ein spezifiziertes Briefing vorlegen, um eine endgültige Kampagnenentscheidung treffen zu können.

Die Initiative "Marke Deutschland" schreibt das Projekt "Debatte" fort, das von den Partnern Anfang des Jahres gestartet wurde. In Workshops mit Meinungsführern aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben wurden Kernwerte der "Marke Deutschland" definiert: Danach soll Deutschland in die Rolle des Impulsgebers hineinwachsen und stärker im Zusammenspiel mit anderen Ländern Verantwortung übernehmen - "spielerisch, lebendig und energetisch", als "Spielmacher mit natürlicher Autorität, großer Erfahrung und erfrischenden Ideen" so das Briefing.

Diese Kernidee und ihre Relevanz für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland soll im kommenden Jahr unter anderem in der Werbekampagne transportiert werden. Die Anzeigen werden in der "Financial Times Deutschland" und anderen G+J-Titeln geschaltet; weitere Partnermedien sind willkommen. In der Jury sitzen unter anderem Tonio Kröger (Daimler-Chrysler), Sebastian Turner (Scholz & Friends Berlin), Lothar S. Leonhardt (Ogilvy & Mather), "FTD"-Chefredakteur Christoph Keese und Karl-Ulrich Kuhlo (N-TV).
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