FC St. Pauli entscheidet sich gegen Interpol-Entwurf

Dienstag, 22. November 2011
St. Pauli baut das klassische Modell
St. Pauli baut das klassische Modell
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Interpol Gegentribüne FC St. Pauli Stefan Orth


Der von der Nordpol-Schwester Interpol entwickelte Entwurf für den Bau einer neuen Gegentribüne im Stadion des FC St. Pauli wird nicht realisiert. Das haben die zuständigen Gremien des Fußball-Zweitligisten Anfang der Woche bekannt gegeben. Stattdessen hat sich der Verein für eine klassische Variante im Stile des bisherigen Umbaus entschieden - nicht zuletzt aus Kostengründen. Diese ist offenbar mehrere Millionen Euro billiger als "Die Welle" von Interpol. In der offiziellen Begründung werden die Faktoren Wirtschaftlichkeit, Bauzeit sowie ein nicht näher definierter individueller Kriterienkatalog genannt. Sprich: Letztlich trifft der klassische Entwurf wohl eher den Geschmack der Entscheider. Das hatte St.-Pauli-Präsident Stefan Orth bei einer Pressekonferenz gesagt. Gleichzeitig bedanken sich die Verantwortlichen ausdrücklich bei Interpol "für den sehr kreativen und eindrucksvollen Entwurf ihres Modells". Der Vorschlag der Agentur, der in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro OSD entstanden ist, sah vor, die Tribüne in Form einer Welle zu bauen. hor  
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