Ex-S&J-Mitarbeiter wollen klagen / Avantaxx unterstreicht Neuaufstellung von S&J

Donnerstag, 22. Februar 2007
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Springer & Jacoby Sammelklage Neuaufstellung eBay Osram


Eine Gruppe von rund zehn Ex-Mitarbeitern der Hamburger Agentur Springer & Jacoby (S&J) will via Sammelklage gegen den neuen Eigner Avantaxx vorgehen. Gegenstand der Auseinandersetzung ist der Rückkauf der Anteile, die einstige Mitarbeiter an der früheren S&J-Beteiligungsgesellschaft 3E halten. Die Gläubiger verweisen darauf, dass ihnen von den Vorbesitzern versichert worden sei, selbst im schlimmsten Fall 100 Prozent ihrer Investitionen zurückzuerhalten - plus eine geringe Verzinsung. Schätzungen zufolge geht es dabei insgesamt um eine Summe von bis zu 500.000 Euro. Avantaxx gibt in einer Stellungnahme an, dass die Forderungen von Altgesellschaftern "systematisch und unter Einschaltung von Juristen geprüft und ordnungsgemäß abgewickelt werden". Die laufenden Verhandlungen will das Unternehmen nicht kommentieren, versichert aber, dass genügend Kapitalmittel zur Verfügung stünden.

Der Kritik an der noch recht mager anmutenden Bilanz nach etwas mehr als 100 Tagen "S&J 2.0" entgegnet Avantaxx: "Die Neuaufstellung von S&J ist erfolgreich durchgeführt." Die Agentur befinde sich in mehren Pitches und setze die Zusammenarbeit mit Bestandskunden wie Ebay, Müller und Osram fort. mam/stu

Einen Kommentar zu der aktuellen Lage bei S&J lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 8/2007, die am heutigen Donnerstag, 22. Februar erscheint.

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