Economia schließt das Geschäftsjahr 2002 mit einem Umsatzminus von 10 Prozent ab

Dienstag, 11. Februar 2003

Ein Umsatzminus von 10 Prozent muss die Agentur Economia im Geschäftsjahr 2002 verschmerzen. "Bereits im Sommer mussten wir feststellen, dass besonders die Mode konjunkturell stark gebeutelt wurde", erläuterte CEO Klaus Untermöhle bei der Jahresbilanzkonferenz die Ursachen für den Einbruch. Gemessen an diesen Rahmenbedingungen habe sich die Agentur mit einem Gross Income von 15,8 Millionen Euro "ausgezeichnet behauptet."

Dem laufenden Jahr sieht der Agenturchef mit verhaltenem Optimismus entgegen. Grund dazu geben die Etatgewinne des Textildiscounters Takko und der Modemarke Aigner sowie einige noch laufende Pitches. Als Reaktion auf die durchwachsene Bilanz hat Economia sich eine neue Organisationsform gegeben und gliedert sich zum 1. April in drei Units. Economia Brands wird für die klassischen Marken zuständig sein. Economia Stylebrands legt den Schwerpunkt auf Mode und Lifestyle-Marken. Bei Economia Relations werden spezielle Services wie das E-Business gebündelt.

Gerüchte, dass Economia Teil eines neuen Netzwerkes von BBDO werden könnte, wies Utermöhle zurück. Allerdings gilt es als sicher, dass BBDO derzeit plant, ein zweites Netzwerk für seine Partneragenturen auf die Beine zu stellen. Dazu gehören in Deutschland neben Economia die Agenturen KNSK und Leonhardt & Kern.
Meist gelesen
stats