Economia hofft auf 10 Prozent Umsatzsteigerung

Montag, 09. Februar 2004

Optimistisch blickt die Hamburger Agentur Economia auf das laufende Geschäftsjahr, in dem die interne Umstrukturierung Früchte tragen soll. Klaus Utermöhle, CEO und Geschäftsführender Gesellschafter, hält dieses Jahr "ein zehnprozentiges Wachstum nicht für unmöglich". Die kalkulierte Kostenstruktur sei jedoch sehr konservativ und basiere auf einem Nullwachstum, fügt Utermöhle hinzu. Da BBDO 49 Prozent der Anteile und damit eine qualifizierte Minderheitsbeteiligung an Economia hält, unterliegt auch die Hamburger Werbeagentur dem Sarbanes-Oxley-Act und darf laut Anweisung der Networkzentrale keine Geschäftszahlen veröffentlichen.

Utermöhle räumt allerdings ein, dass Economia im vergangenen Jahr "weiterhin einen gewissen Umsatzrückgang verzeichnet, aber eine vernünftige Rendite erwirtschaftet hat". 2002 verbuchte die Agentur bei einem Gross Income von 15,8 Millionen Euro einen Umsatzrückgang von 10 Prozent. Die Kunden aus dem Textilbereich hätten erwartungsgemäß ihre Budgets nochmals reduziert, Markenartikler dagegen etwas angehoben, so Utermöhle. Im Zuge einer internen Neuordnung der Agentur, die durch die beiden Neuzugänge Andreas Horchler (COO) und Hans Albers (CCO) vorangetrieben wurde, wird die Online-Unit economia Ende März geschlossen. Ein Teil der vierköpfigen Belegschaft soll allerdings übernommen werden. Darüber hinaus ist laut Utermöhle geplant, aus der Tochterfirma Direkt an der Alster noch in diesem Jahr eine selbständige Firma zu machen. ejej
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