Die Marke Greenhouse verschwindet vom Markt

Mittwoch, 15. September 2010
Stephan Petschow (l.) und Florian Paul führen 7 Seas
Stephan Petschow (l.) und Florian Paul führen 7 Seas

Die Fusion der beiden Medienproduktionsdienstleister Greenhouse und 7 Seas von Jung von Matt (JvM), die bereits seit Anfang des Monats bekannt ist, ist zugleich das Ende der Marke Greenhouse. Die zusammengelegte Firma mit Sitz in Hamburg und München tritt künftig unter dem Namen 7 Seas Global Content Management auf - auch wenn die weitaus größere Einheit Greenhouse ist. Sie beschäftigt rund 60 der insgesamt 68 Mitarbeiter. Mit dem neuen Namen soll die internationale Perspektive unterstrichen werden. "Gerade im Hinblick darauf darf man nicht vergessen, dass Greenhouse in vielen Ländern eher Assoziationen zu einem Gewächshaus auslöst. Der Name 7 Seas ist in dieser Hinsicht besser geeignet", sagt JvM-Chef Peter Figge.

An der Spitze der neuen Einheit stehen die beiden Geschäftsführer Florian Paul und Stephan Petschow. Sie hatten 2003 zusammen mit JvM und der Medientechnikfirma Oestreicher + Partner exklusiv für den Kunden BMW die Firma Greenhouse gegründet. Später war Paul nach Hamburg gegangen, um unter dem Dach der JvM-Gruppe einen weiteren Produktionsdienstleister zu starten, der auch andere Kunden betreuen durfte.

Zu den Auftraggebern der neuen 7 Seas gehören neben BMW unter anderem Austrian Airlines, IWC und RWE. Nicht mehr an Bord ist der bisherige Greenhouse-Geschäftsführer Guido Durke. mam

Mehr zum Thema lesen Sie HORIZONT-Ausgabe 37/2010 vom 16. September.  
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