Deutsche Telekom und Springer & Jacoby trennen sich

Donnerstag, 27. November 2003

Die Deutsche Telekom und die Hamburger Agentur Springer & Jacoby (S&J) beenden ihre Zusammenarbeit. Als Grund nennt Olaf Oldigs, Kreativgeschäftsführer von S&J Deutschland, "unterschiedliche Auffassungen über die Markenführung". S&J hat fast neun Jahre für den Telekommunikationsriesen gearbeitet. Zuletzt realisierte die Agentur die millionenschwere Jahresendkampagne für die Konzerntochter T-Mobile. Die Deutsche Telekom hatte S&J, wie allen anderen Werbedienstleistern auch, Mitte des Jahres die Verträge gekündigt, um die Preise neu zu verhandeln. Das Interesse, mit S&J eine neue Vereinbarung zu finden, hielt sich danach offenbar in Grenzen.

Die Trennung hat Konsequenzen für die verantwortliche Unit 2 bei S&J. Sie verschwindet in ihrer bisherigen Form und wird von der Smart Force ersetzt, die exklusiv für den Autokunden arbeitet. Betroffen sind rund 25 Mitarbeiter. Den meisten sollen Stellen innerhalb der S&J-Gruppe angeboten werden, so auch Unit-Chefin Jaqueline Bontoux und den beiden Kreativdirektoren Sönke Busch und Karsten Ruddigkeit. Etats wie "Bild am Sonntag", Benq und Maybach will die Agentur intern verschieben. mam
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