Deutsche McCann-Erickson-Gruppe wächst um 7 Prozent

Montag, 17. Februar 2003

Die McCann-Erickson Worldgroup Germany hat im Geschäftsjahr 2002 ein Umsatzplus von 7 Prozent erwirtschaftet. So steigerte sich das Gross Income von 103,9 Millionen Euro in 2001 auf 111,2 Millionen Euro. Erzielt wurde dieses Wachstum primär durch Neugeschäftsgewinne: 21 Etats konnte die Agenturgruppe um Chairman und CEO Helmut Sendlmeier im vergangenen Jahr an Land ziehen. Dazu gehören Marken wie Credit Suisse, Ferrero Rocher, Martini, Nordsee und Thomas Cook. Nicht mehr auf der Kundenliste stehen dagegen die Deutsche Bank und Telegate.

Die klassischen Agenturen unter dem Dach der Gruppe haben 2002 zusammen eine Steigerungsrate von 8,4 Prozent erzielt, wobei die Opel-Agentur McCann-Erickson BCA im Vergleich zu den anderen Dependancen nicht so gut abschneidet. So mussten die Frankfurter ein Minus von 6,8 Prozent hinnehmen. Ebenfalls negativ sieht die Bilanz der Healthcare-Tochter Torre Lazur aus, die ein Minus von 15,6 Prozent verbucht. In den anderen Spezialdisziplinen verzeichnen die Netzwerktöchter dagegen allesamt Steigerungsraten: MRM Partners (Relationship-Marketing) wächst um 14,85 Prozent, Pro-Concept-Marketing (Vkf, Sponsoring, Event) steigert sich um 33,4 Prozent und FutureBrand (Design und Consulting) hat das Jahr 2002 mit einem Plus von 25,1 Prozent abgeschlossen.

Auch das Medianetwork der Gruppe, Universal McCann, trägt mit einem Plus von 8,5 Prozent positiv zur Geschäftsbilanz bei. Die Mitarbeiterzahl ist von 785 in 2001 auf 850 gestiegen. Für das laufende Geschäftsjahr plant Sendlmeier den weiteren Ausbau der Gruppe durch Neugeschäft und eine mögliche Niederlassung in München. Darüber hinaus soll das kreative Profil von McCann-Erickson gestärkt werden. So wurde unlängst Günther Sendlmeier zum Chief Creative Officer der klassischen Agenturen ernannt. bu
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