Deutsche Bahn will Studenten und Mitfahrer ködern / Ogilvy entwickelt integrierte Kampagne

Montag, 29. August 2011
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Mit einem frechen Seitenhieb auf die meist viel zu engen, unkomfortablen „Buden" deutscher Studenten, denen man am liebsten so oft wie möglich entfliegen möchte, trommelt die Deutsche Bahn für seine ermäßigte Studenten-Bahncard, in deren Genuss auch Schüler und Azubis kommen können.


Im Rahmen einer integrierten Kampagne inszeniert Ogilvy & Mather in Frankfurt die abstruse Wohnsituation von Studenten. Outdoor-Plakate zeigen, dass viele Studi-Buden nicht größer sind als das Plakat selbst. In einem Kino-Spot präsentiert Protagonist Martin seine Mini-Wohnung mit begehbarem Kleiderschrank, Meeresblick, Pool und Fitnesscenter, was übersetzt soviel heißt wie: Klamotten auf dem Boden, Aquarium, Handwaschbecken und Wasserkasten. Hinzu kommt ein TV-Spot, der den Hörer an einer dreisekündigen Wohnungsbesichtigung teilhaben lässt. Auch im Hörfunk wird die Bahncard für Studenten beworben.

Sämtliche Werbemittel fordern die Zuhörer dazu auf, sich mit einem selbstgedrehten Film über die eigene Wohnung auf bahn.de/bude zu bewerben und den Beitrag mit seinen Facebook-Freunden zu teilen. Wer mitmacht hat die Chance, sich die Miete für ein ganzes Jahr zu sichern. „Mit der humorvollen Kampagne und dem Angebot wollen wir für unsere Marke Sympathiepunkte bei der jungen, urbanen, mobilen Zielgruppe sammeln. Denn die ist für die Zukunft der Bahn sehr wichtig", sagt Gabriele Handel-Jung, Leiterin Marketingkommunikation und Media, Deutsche Bahn.

Die Kampagne startet mit dem Kinospot, der von Doity in Berlin unter der Regie von Felipe Ascacibar produziert wurde. Der 35-Sekünder ist ab 1. September deutschlandweit in allen Cinestar- und Cinemaxx-Kinos zu sehen.

Bereits seit gestern ist die Deutsche Bahn auch wieder mit einem Aktionsangebot im TV präsent. Hier geht es um den neuen Mitfahrer-Sparpreis der Bahn. In dem humorvollen 20-Sekünder werden gleich acht miteinander bekannte Charaktere präsentiert, die sich alle gleichzeitig mit der Bahn aus dem Staub machen wollten. Dumm nur, dass jeder vom anderen dachte, er befände sich eigentlich ganz woanders. Inszeniert wurde dieses Commercial von Spielfilm-Regisseur Paul Harather, der mit diesem Film sein „sensationelles Gefühl für Comedy und Timing" einmal mehr unter Beweis gestellt hat, so Ogilvy-Kreativchef Stephan Vogel. Die verantwortliche Produktionsfirma ist Bubbles Film in Berlin.

Unterstützt wird der TV-Auftritt durch Anzeigen, Großflächen, verschiedene Online-Maßnahmen, Infoscreens an Bahnhöfen sowie einer Bahnhofskampagne. Verantwortlich für die Mediaplanung ist DB Media & Buch. bu
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