Deutsche Agenturen räumen 23 Awards beim Clio ab

Mittwoch, 22. Mai 2002
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Einen starken Auftritt hatten die deutschen Agenturen beim 43. Clio Award Anfang dieser Woche in Miami. Mit 23 Awards repräsentiert Deutschland die drittstärkste Kreativgemeinde unter 44 Nationen, die es auf die Shortlist gebracht haben. Lediglich die USA und Großbritannien haben mit 105 be-ziehungsweise 24 Awards besser abgeschnitten.

Springer & Jacoby durfte neben zwei silbernen und zwei bronzenen auch den einzigen Gold-Clio für Deutschland in Empfang nehmen (in der Kategorie Design für Ludwig Görtz). Scholz & Friends sicherte sich fünfmal Bronze. TBWA/Berlin kann sich über zwei Silber- und einen Bronze-Clio freuen. Jung von Matt wurde mit Silber für den BMW-Werbespot "Magic Car" und mit Bronze für den gleichen Kunden in der Kategorie Print ausgezeichnet. Ebenfalls Silber verdiente sich Saatchi & Saatchi in Frankfurt für den Audi-Spot "The Fan".

Zu den weiteren Gewinnern aus Deutschland zählen BBDO (Bronze), D'Arcy (Silber), Ogilvy & Mather (2 mal Bronze), Scholz & Volkmer (Bronze), Weigertpirouzwolf (Bronze) sowie die Universität für Angewandte Wissenschaften in Hamburg (Bronze).

Insgesamt wurden in diesem Jahr 281 Statuetten verliehen - fast 100 weniger als im letzten Jahr. Laut Andrew Jaffe, Executive Director des Clio Awards schafften es weniger als 15 Prozent der Einsendungen überhaupt auf die Shortlist. 43 Kreativarbeiten wurden von den Jurys mit Gold bedacht, 75 mit Silber und 157 mit Bronze. Mehr als ein Drittel der Awards ging an US-amerikanische Agenturen, Brasilien führt Südamerika mit 18 Clios an, Singapur den asiatischen Raum mit 17.

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