Deutsche Agenturen holen 22 Medaillen beim Clio

Dienstag, 29. Mai 2001
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Die Ausbeute der deutschen Werber bei den 42. Clio-Awards kann sich sehen lassen. Zwar gab es keinen Gold-Clio, dafür aber fünfmal Silber und 17-mal Bronze. Das sind insgesamt acht Auszeichnungen mehr als im vergangenen Jahr. Erfolgreichste deutsche Agentur wurde Springer & Jacoby mit sieben Bronze-Clios und einem Silber-Award für ihre Multimedia-Tochter Elephant Seven. Scholz & Friends in Berlin ist mit zwei Silber- und fünf Bronze-Clios fast ebenso erfolgreich. Mit etwas Abstand im Medaillenranking folgen Ogilvy & Mather mit drei Auszeichnungen und Jung von Matt mit zwei Auszeichnungen.

Bei Springer & Jacoby war es einmal mehr der Vorzeigekunde Mercedes-Benz, der den Medaillensegen brachte. Sowohl die "C-Brake"-Anzeige als auch die Spots "Boy" und "Summertime" räumten jeweils Bronze ab. Scholz & Friends punktete unter anderem mit zwei kleineren Kunden. So gab es einmal Silber und zweimal Bronze für das Hutgeschäft Fiona Bennett sowie einmal Silber und einmal Bronze für die Schuhmarke Riccardo Cartillone.

Insgesamt wurden vergangene Woche in Miami 381 Clios verliehen, das sind 126 Statuetten mehr als 2000, bei einer etwa gleich hohen Anzahl von Einreichungen (rund 18000). Die 381 Preise verteilen sich auf 51-mal Gold, 97-mal Silber, 228-mal Bronze, 3 Hall-of-Fame-Awards und 2 Grand Clios. Die Gewinner der Grand Clios sind BMP DDB in London für ihre VW-Beetle-Printkampagne und W/Brasil Publicidade in São Paulo, die den Preis für ihren dreiminütigen Werbefilm für das brasilianische Wochenmagazin "Epoca" mit nach Hause nehmen durften.
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