Deutsch wird US-Agentur von Volkswagen

Montag, 26. Oktober 2009
VW hat seinen US-Etat an Deutsch/LA vergeben
VW hat seinen US-Etat an Deutsch/LA vergeben

Der Pitch um den Etat von Volkswagen of America ist entschieden: Der Autohersteller hat das Mandat an Deutsch in Los Angeles übertragen. Als neue nationale Kreativagentur übernimmt die Interpublic-Tochter nicht nur die klassische Werbung, sondern auch sämtliche Kommunikationsaufgaben im digitalen Bereich. Im Pitchfinale konnte sich Deutsch gegen die Omnicom-Agentur Goodby Silverstein & Partners durchsetzen. Zuvor waren bereits DDB und Wieden & Kennedy ausgeschieden. Der bisherige Etathalter Crispin, Porter & Bogusky hatte sich nicht an der Wettbewerbspräsentation beteiligt. Die Agentur mit Niederlassungen in Miami und Boulder folgte damit ihrem Grundsatz, nicht an Verteidigungen bestehender Kunden teilzunehmen.

Crispin betreute den Kunden vier Jahre lang. Auf das Konto der Agentur gehen zahlreiche hoch dekorierte und heiß diskutierte Kampagnen, darunter der legendäre GTI-Auftritt, der 2006 mit einem Grand Prix bei den Cannes Lions prämiert wurde. Laut TNS Media Intelligence hat VW 2008 in den USA ein Mediabudget von 204 Millionen Dollar investiert. Laut US-Medienberichten ist davon auszugehen, dass der Autobauer sein Werbebudget im kommenden Jahr noch einmal deutlich erhöhen wird, weil es sein erklärtes Ziel sei, den Fahrzeugverkauf anzukurbeln, um den Marktanteil in den USA deutlich zu erhöhen. bu
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