Design Lions: Deutschland liegt auf der Shortlist erneut ganz vorn

Dienstag, 21. Juni 2011
Wer bekommt einen Design-Lion in Gold?
Wer bekommt einen Design-Lion in Gold?

Auch in diesem Jahr dominieren die deutschen Werbe- und Designagenturen mit großem Abstand die Shortlist der Design Lions. Insgesamt 35 Arbeiten konnten sich für die nächste Runde qualifizieren. Das sind sogar noch elf mehr als im Vorjahr. Allerdings gehört diese Kategorie aus deutscher Sicht auch zu denjenigen mit dem größten Zuwachs: 51,6 Prozent mehr haben die hiesigen Agenturen in dieser Sparte eingereicht. Von den insgesamt 235 Arbeiten, die hier ins Rennen gingen, erhalten demnach 14,5 Prozent einen Shortlistplatz. Gleich 18 deutsche Einsender können sich noch Hoffnungen auf einen Löwen machen. Die besten Chancen hat Ogilvy mit vier Shortlistplätzen, gefolgt von BBDO Proximity, Gürtler Bachmann, Jung von Matt, Kemper Trautmann, Kolle Rebbe/Korefe und Scholz & Friends. Sie haben je drei Nominierungen. Je zwei Shortlistplätze gehen an Mutabor und Serviceplan. Ebenfalls je einmal nominiert sind Art+Com, Gobasil, Grimm Gallun Holtappels, JWT, KMS Team, KNSK, Lukas Lindemann Rosinski, Neue Digitale/Razorfish und Ruddigkeit.

Insgesamt hat die Jury, zu der auch die deutsche Designerin Kirsten Dietz, Mitinhaberin von Strichpunkt Design in Stuttgart zählt, 146 Shortlistplätze vergeben. Das sind 32 Prozent mehr als im Vorjahr (2010: 110 Nominierungen). Allerdings wurden in dieser Wettbewerbsdisziplin auch knapp 37 Prozent mehr Arbeiten eingereicht als im Vorjahr. Im Ländervergleich folgt Großbritannien mit großem Abstand hinter Deutschland: Die Briten holten 14 Shortlistplätze, gefolgt von den USA und Indien mit je elf Platzierungen. bu
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