Der Durst nach Großem: W+K und Nestea inszenieren rührige Liebesbeziehung

Freitag, 08. Juni 2012
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Nestea W+k Straßencafé Liebesbeziehung Durst Eistee London



Bei so vielen jungen gutaussehenden Männern im Straßencafé können sich die beiden flirtlustigen Freundinnen im neuen Nestea-Spot gar nicht entscheiden, wen sie ansprechen sollen. Doch nach einem offensichtlich inspirierenden Schluck des Eistees wird klar, was zu tun ist. Bei der spontanen Partie Flaschendrehen stoppt die Pulle allerdings ausgerechnet beim vermeintlich unattraktivsten männlichen Geschöpf. Pech gehabt? Quatsch! Die Zufallsauswahl erweist sich als Volltreffer, auch wenn die beiden optisch so gar nicht zusammenpassen. Der witzige Spot vom Londoner Stammbetreuer Wieden + Kennedy, der dem simplen Wortspiel "der große Durst" beziehungsweise "der Durst nach Großem" alle Ehre macht, ist die neueste Kreation der 2011 gestarteten globalen Kampagne "The Start Of Something Different". Mit ihr will die Agentur um die beiden Executive Creative Directors Tony Davidson und Kim Papworth den Eistee als Getränk positionieren, das Neues, Unerwartetes und Aufregendes möglich macht.

Zu den Klängen von "A Summer Song" des britischen Folkrock-Gitarren-Duos Chad and Jeremy entwickelt sich zwischen der normalgroßen Frau und dem Riesen eine zarte Liebe. Die Produktion des Commercials verantwortet Sunny, ebenfalls London. Regie führte der Australier Steve Rogers. Die Postproduktion kommt von The Mill.

Nach der gleichen Mechanik funktioniert der nebenstehende Spot, den Wieden + Kennedy und die Nestlé-Marke bereits vor einem Jahr international gelauncht hatten und der in diesen Tagen erstmals im deutschen TV angelaufen ist (Produktion: Blink). In diesem Commercial, mit dem die Londoner Kreativen ihre "The Start Of Something Different"-Kampagne im Mai vergangenen Jahres starteten, dreht allerdings ein junger Mann die Flasche. Und auch hier ist das Ergebnis nicht das, was sich der liebestolle Protagonist zunächst erhofft hatte.

Wieden + Kennedy hatte sich den globalen Werbeetat im März 2009 nach einem Pitch gesichert. Medienberichten zufolge setzten sich die Londoner damals gegen Ogilvy, ebenfalls London, und McCann Erickson Deutschland durch. Letztere hatte zuvor für die Marke Nestea gearbeitet. jm





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