Defacto-Gruppe baut auf Geschäftsmodell mit zwei Säulen

Dienstag, 16. März 2010
Bei defacto X wird das Agenturgeschäft gebündelt
Bei defacto X wird das Agenturgeschäft gebündelt

Die Defacto-Gruppe in Erlangen zieht eine deutliche Trennungslinie zwischen ihren beiden Geschäftsfeldern CRM- und Dialogmarketing sowie dem Call-Center-Bereich. Unter Leitung der Geschäftsführenden Gesellschafter Claus Schuster und Jan Möllendorf wird die Agenturtocher Defacto künftig unter dem Namen Defatco X firmieren. Damit treten alle bisherigen Einzelgesellschaften hinter diese Dachmarke, die aus sieben Business-Units besteht. Dazu gehören die Geschäftsbereiche Consulting und Kreation sowie die Forschung, das analytische Kundenbeziehungsmanagement, IT und Digital sowie das Business Process Outsourcing.

Die Schwesterfirma Defacto Call Center & Dialog will sich wiederum unter der Führung von Gerald Schreiber als Dialogmarketingdienstleister mit dem Schwerpunkt Customer Care positionieren. Schreiber verantwortet damit die Einzelunternehmen Defacto Call Center, den AOK Teleservice, 37 Grad Dialog und Defacto Istanbul sowie die Defacto Personalservice. Für dieses Angebot von Defacto Call Center & Dialog hat sich laut Firmenangabe jüngst der Energieversorger Entega entschieden.

Im vergangenen Jahr erzielte die gesamte Erlanger Defacto-Gruppe einen leichten Umsatzzuwachs von 700.000 Euro auf 54,7 Millionen Euro. Laut Schuster entfallen jeweils 50 Prozent auf den Call-Center-Bereich und die CRM-Agentur. ejej
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