Das Werk meldet Ertragsverluste

Montag, 02. September 2002

Das Medien- und Technologieunternehmen Das Werk meldet für die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 53 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 3,1 Prozent gegenüber dem Resultat im gleichen Zeitraum des Vorjahres (51,4 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) beträgt 3,2 Millionen Euro im Vergleich zu 8,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, während das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) ein Minus von 11,3 Millionen Euro aufweist.

Die Verschlechterung der Ertragslage begründet das Unternehmen mit Einnahmerückgängen im Kerngeschäftsbereich Postproduktion. Diese Einbußen konnten auch durch gestiegene Umsätze im Segment Filmproduktion nicht kompensiert werden. Nichtsdestotrotz hat der Konzern das 1. Halbjahr 2002 mit einem positiven Cashflow abgeschlossen. Die Nettoeinnahmen aus der betrieblichen Tätigkeit wurden mit 21,5 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (9,6 Millionen Euro) mehr als verdoppelt. Darüber hinaus konnten die kurzfristigen Darlehen gegenüber dem 31. Dezember 2001 um 19,4 Millionen Euro reduziert werden.

Daraus ergibt sich immer noch ein Forderungsbestand von 113,1 Millionen Euro. Die langfristigen Verbindlichkeiten sind um 7,1 Millionen Euro angestiegen. Im Rahmen eines umfangreichen Restrukturierungsprogramms wurden im 1. Halbjahr 2002 konzernweit 74 Stellen abgebaut. So lag die Mitarbeiterzahl zum 30. Juni 2002 bei 643. Weitere 19 Stellen wurden zum 1. Juli 2002 gestrichen. In der zweiten Hälfte des Jahres soll die Anzahl der Mitarbeiter weiter reduziert werden.
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