Das Werk gerät in die Verlustzone

Donnerstag, 28. März 2002

Das Postproduktionshaus Das Werk hat auf seiner Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2001 einen Jahresfehlbetrag von 28,3 Millionen Euro bekannt gegeben. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das am Neuen Markt notierte Unternehmen noch ein Plus von 6,6 Millionen Euro.

Der Umsatz konnte hingegen von 88,8 Millionen Euro auf 121,8 Millionen Euro gesteigert werden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt 20,2 Millionen Euro (34,5 Millionen Euro in 2000). Bereinigt um die einmaligen Abschreibungen hat die Gruppe einen operativen Verlust (EBIT) von 7,5 Millionen Euro hinnehmen müssen.

In den Kerngeschäftsbereichen Postproduktion und Filmproduktion wurden allerdings mit einem EBIT von 3,4 Millionen Euro beziehungsweise 0,9 Millionen Euro schwarze Zahlen geschrieben. Für das laufende Geschäftsjahr geht das Management davon aus, dass die Umsätze im gesamten Bereich das Niveau von 2001 erreichen und durch das Restrukturierungsprogramm wieder schwarze Zahlen erwirtschaftet werden können.
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