DPRG stimmt Erfolgshonorar zu

Freitag, 23. Juni 2000
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Erfolgshonorar Mitgliederversammlung Vergütung


Die Deutsche Public-Relations-Gesellschaft hat auf ihrer Mitgliederversammlung in der vergangene Woche beschlossen, den Artikel 11 des Code de Lisbonne auszusetzen. Er besagt, dass PR-Fachleute die Vergütung für ihre Dienstleistung nur in Form eines Gehaltes oder Honorars entgegennehmen dürfen. Der Kodex verbietet, eine "Bezahlung zu akzeptieren, die sich nach dem messbaren Erfolg der erbrachten Dienstleistung richtet". Die Mitglieder der DPRG haben jetzt den europäischen PR-Dachverband CERP aufgerufen, auf seiner nächsten Vollversammlung den Artikel 11 zu ändern. Darüber hinaus sprach die DPRG eine Empfehlung an den Deutschen Rat für Public Relations aus, die Bestimmungen des Artikels 11 bis zu einem entsprechenden Beschluss der CERP nicht mehr heranzuziehen. Eine Umfrage der DPRG hatte ergeben, dass bereits jede fünfte Agentur "mindestens einen Teil ihres Honorarumsatzes erfolgsabhängig" erwirtschaftet. Der Beschluss stellt für den Berufsverband deswegen eine "Anpassung an die derzeitigen Sitten und Gebräuche" dar.
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