DPRG-Umfrage: PR-Branche ist guter Dinge

Mittwoch, 21. November 2001
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Auftragslage Kernergebnis Blitzumfrage Jürgen Pitzer USA


Die deutsche Public-Relations-Branche bewertet die eigene Umsatz- und Auftragslage trotz schwierigem konjunkturellen Umfeld als robust. Eine deutliche Besserung der Situation wird allerdings erst für das kommende Jahr erwartet. Dies ist das Kernergebnis einer Blitzumfrage, die das Kölner Skopos-Institut im Auftrag der Deutschen Public-Relations-Gesellschaft (DPRG) unter 92 PR-Agenturen und Beratern durchgeführt hat.

Vier Fünftel der Befragten bewerten die derzeitige Umsatz- und Auftragslage als "gut" oder "befriedigend". 16 Prozent halten sie für "schlecht". Trotz dieser vergleichsweise optimistischen Einschätzung glaubt DPRG-Vorstandsprecher Jürgen Pitzer, dass die Branche "mit einer längeren Phase der Konsolidierung rechnen muss". Wachstumsraten wie in der Vergangenheit seien auf absehbare Zeit nicht zu erzielen. Bei 16 Prozent der befragten Agenturen wirken sich die Konjunkturflaute und die Folgen der Terroranschläge in den USA "negativ" oder "stark negativ" auf die Personalplanung aus. Der überwiegende Teil der betroffenen Agenturen reagiert mit Einstellungsstopp beziehungsweise Einstellungsaufschub. Nur zwei der 92 befragten PR-Beratungen geben an, derzeit aktiv Personal abzubauen.
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