DPRG-Umfrage: PR-Agenturen sind für 2004 optimistisch

Donnerstag, 19. Februar 2004
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Umsatz Skopos Marktforschungsinstitut Jürgen Pitzer


Fast zwei Drittel der deutschen PR-Agenturen rechnen für 2004 mit wachsenden Umsätzen. Nach den Ergebnissen der PR-Branchenumfrage 2004, die das Marktforschungsinstitut Skopos im Auftrag der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) durchgeführt hat, gehen nur neun Prozent der 164 befragten Dienstleister von einem Umsatzrückgang aus. „Die Talsohle ist durchschritten“, ist sich DPRG-Präsident Jürgen Pitzer sicher.

Das Geschäftsjahr 2003 verlief der Umfrage zufolge für die PR-Branche insgesamt zufrieden stellend. Die Hälfte der befragten Unternehmen rechnen für 2003 mit gestiegenen Umsätzen, knapp ein Drittel hat im vergangenen Jahr weniger Umsatz als 2002 erzielt.

Auf den Arbeitsmarkt der PR-Branche hat sich die anziehende Konjunktur allerdings noch nicht ausgewirkt - die Zahl der Mitarbeiter ist 2003 bei den großen Agenturen gesunken. Die Honorarsätze für PR-Dienstleistungen sind im vergangenen Jahr stabil geblieben.

Erstmalig wurden in einer DPRG-Honorarumfrage Qualifikationsprofile für Berufsanfänger und Bewerber erfragt. Demnach spielen Engagement, Kundenorientierung und Teamfähigkeit bei der Einstellungsentscheidung in PR-Agenturen die wichtigste Rolle. Eine spezifische PR-Ausbildung ist laut aussage nicht entscheidend, jedoch nicht unwichtig. Die komplette Umfrage kann bei DGfK - DPRG per Fax unter 0228-9739289 oder per E-Mail unter info@dprg.de. zum Preis von 45 Euro (DPRG-Mitglieder 10 Euro) angefordert werden. ems
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