DPRG: Konsens beim Streitthema Erfolgsgarantie und Erfolgshonorierung in Sicht

Dienstag, 26. Januar 1999

Das vom Deutschen Rat für Public Relations (DRPR) anberaumte Experten-Hearing Ende letzter Woche läßt einen Konsens beim bisherigen Streitthema Erfolgsgarantie und Erfolgshonorierung erkennen. Zumeinen dürfte das Verfahren gegen DPRG-Mitglied Mathias Scheben, Geschäftsführer von Scheben Scheurer & Partner, Hürth, eingestellt werden. Zwar verstößt sein 1997 unter dem Label "Power PR" lanciertes Angebot einer Medienresonanz-Garantie gegen die PR-Berufscodices, doch hat der Agenturchef eingelenkt, den starren Garantie-Begriff durch eine andere Formulierung zu ersetzen. Beim DRPR-Hearing zur Debatte stand auch die ebenfalls durch den Code de Lisbonne untersagte erfolgsabhängige Honorierung. Hier kristallisierte sich heraus, daß eine differenzierte Beurteilung und eine Modifizierung der PR-Berufscodices wünschenswert ist. Dem Thema Erfolgshonorierung will sich die Deutsche Public-Relations-Gesellschaft (DPRG) in Kürze im Rahmen ihres Evaluationsausschusses widmen. Eine weitere Erfolgsnachricht meldet die DPRG in eigener Sache: Nach acht Jahren schreibt der PR-Berufsverband erstmals wieder schwarze Zahlen. Durch konsequentes Kostenmanagement und solide Finanzplanung habe man laut Schatzmeister Jürgen Pitzer diesen erfreulichen Jahresabschluß erreicht. Derzeit zählt der Verband 1645 Mitglieder, bis zum Jahr 2000 will DPRG-Präsident Stephan Becker-Sonnenschein die Mitgliederzahl auf 2000 erhöhen.
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