DDV stellt die Weichen für die Verbandsreform

Donnerstag, 25. November 2004

Der Deutsche Direktmarketing Verband (DDV) hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Neuanfang gemacht. Auf seiner Sitzung Ende vergangener Woche hat der Vorstand ein Modell zur Verbandsreform verabschiedet, das der Mitgliederversammlung am 28. Januar 2005 zur Abstimmung vorgelegt wird.

Der Entwurf sieht unter anderem eine Neuaufteilung der Arbeit zwischen Präsidium und Vorstand vor. So soll sich der Vorstand künftig auf die Council-Ebene fokussieren. Seine Mitglieder stellen die Vorsitzenden der derzeit acht Councils. Das Präsidium wird dann die Richtlinien der Verbandspolitik bestimmen. "Es stellt die handelnde Ebene dar, auf der Beschlüsse gefasst werden", sagt DDV-Geschäftsführer Michael Muth. Beiden Gremien wird der Verbandspräsident vorstehen. Weitere Details des Modells wie etwa eine genaue Aufgabenbeschreibung für Präsident und die fünf Vizepräsidenten werden den Mitgliedern mit der Einladung der Mitgliederversammlung vorgelegt.

Basis des Entwurfs sind die Ergebnisse der Diskussionen in den Councils (HORIZONT 42/2004) sowie die Ergebnisse des Workshops "Struktur und Organisation", der ebenfalls in der vergangenen Woche stattgefunden hat. Themen sind Struktur, Beiträge, Bezahlung des Präsidenten und Stärkung des Lobbyings in Berlin.

Im Januar müssen zudem neben dem Präsidenten fünf Vizepräsidenten neu gewählt werden. Sie werden die bereits bestehenden Ressorts "Bildung und Forschung" und "Finanzen" sowie die neuen Ressorts "Mitglieder und Innovation", "Public Affairs und Verbraucherdialog" und "Messen und Veranstaltungen" leiten. ems
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