DDB und Springer & Jacoby triumphieren beim VDW Award

Montag, 10. Oktober 2005

Als bester Werbefilm des Jahres wurde von der Jury des VDW Award am Samstag Abend im Frankfurter Schauspiel der TV-Spot "Sound des Sommers" ausgezeichnet. Der Preis geht an den Kunden Mercedes-Benz, dessen Hamburger Werbeagentur Springer & Jacoby und die ebenfalls in Hamburg ansässige Produktionsfirma Sehsucht. Der TV-Spot mit der computeranimierten Landschaft holte außerdem die begehrten "Hatto"-Trophäen in den Kategorien Animation/Zeichentrick und Sounddesign.

Übertroffen wird dieser Erfolg nur noch von der deutschen DDB-Gruppe, die mit dem VW-Golf-GTI-Spot "Für Jungs, die damals schon Männer waren" in den Kategorien Regie, Script, Kamera, Styling und Musik abräumte. Produziert wurde der Mehrfachsieger von @Radical Media in Berlin unter der Regie von Steve Miller. Einen weiteren Preis erhielt DDB in der Kategorie Cast für die überzeugende Besetzung des VW-Sharan-Spots "Machos", der in Zusammenarbeit mit Soup Film in Berlin realisiert wurde.

Weitere Preisträger sind Aimaq Rapp Stolle und Neue Sentimental Film, beide Berlin, für den Asics-Spot "Attacks" (Kategorie: Schnitt), FCB Wilkens und Sehsucht, beide Hamburg, für den Olympus-Mju-Mini-Spot "New Eyes V Chain Reaction" (Kategorie: Visuelle Effekte), Jung von Matt, Hamburg, und Jo Schmid, Berlin, für den West-Spot "Demo" (Kategorien: Maske, Ausstattung/Set Design) sowie JWT, Düsseldorf, und Jo Schmid, Berlin, für den Vodafone-Spot "Zu Hause" (Kategorie: Ausstattung/Set Design).

Zum besten Hochschul Werbefilm kürte die Jury die Arbeit "Racing Beats" für X-Box von Alexander Kiesl, Steffen Hacker und Oliver Staubi. Die drei sind Studenten der Ludwigsburger Filmakademie Baden-Württemberg. Den "Hatto" für den besten Internationalen Werbefilm erhielten die brasilianische Agentur Almap BBDO und ihre Produktionsfirma @Radical Media, London, für den Pepsi-Spot "Surf".

Der VDW-Award wurde in diesem Jahr zum 4. Mal veranstaltet. In Anlehnung an den Film-Oscar werden Werbespots in unterschiedlichen handwerklichen Disziplinen prämiert. Die Siegertrophäe "Hatto" trägt den Namen ihres geistigen Vaters Hatto Kurtenbach der 2004 verstorben ist. bu/>

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