DDB und Jung von Matt holen Gold am Bodensee

Montag, 02. April 2007

Beim 10. Spotlight-Werbefilmfestival in Friedrichshafen am Bodensee zeigten Fach- und Publikumsjury überraschend viele Übereinstimmungen. Bei den Goldkandidaten gingen die Meinungen von Experten und Laien allerdings auseinander: Die Fachjury kürte den Volkswagen-Spot "Basketball" von DDB Berlin (Produktion: Radical Media, Berlin) zum Goldgewinner. Das Publikum war der Meinung, der Werbefilm "Sauna"für Adobe Photoshop von Jung von Matt (Produktion: Erste Liebe, Hamburg) gehört nach oben auf das Siegertreppchen. In der erstmals ausgeschriebenen Kategorie Web & Mobile vergab die Fachjury keine Goldmedaille. Silber ging an den Otto-Spot "Textilblindheit" von Kolle Rebbe, Hamburg (Produktion: Telemaz, Hamburg). Diesen Film wählte das Publikum auf den Spitzenplatz.

Silber im Hauptwettbewerb gab es außerdem für den DEVK-Spot "Abholen" von Grabarz & Partner in Hamburg, den Smart-Spot "Back Seat" von BBDO Germany und "Gefängnis"-Film für XXXLutz von Demner, Merlicek & Bergmann in Wien. Der VW-Spot "Kuckucksuhr" von DDB Berlin gewann doppelt Bronze, da er sowohl von der Fach- als auch von der Publikumsjury gewählt wurde. Weitere Bronze-Gewinner sind Grabarz & Partner (Edeka "Waage") und Heye & Partner (McDonald's "Kochstudio).

In der Kategorie Web & Mobile gab es Silber für den Spot "The Jump" für A.R.T. Studios von Saatchi & Saatchi in Frankfurt. Je eine Bronzemedaille von der Fach- und der Publikumsjury sicherte sich Philipp und Keuntje in Hamburg für den Lamborghini-Spot "Ampel". Eine weitere Bronzemedaille gab es für den VW-Spot "Tröte" von DDB Berlin.

Beim Studentenwettbewerb holte Eva Zillekens von der HFF München gleich drei Trophäen in Gold, Silber und Bronze für ihre Arbeiten für McDonald's. Gold und Silber gab es außerdem für Rolf Lang vom SAE Institute in Zürich.Johannes Kuemmel von der Filmakademie Baden-Württemberg, Jens Junker von der HFF München und Markus Sehr von der IFS FH Köln holten Silber. Bronze gab es schließlich noch für Anna de Paoli und Anna Guddat von der DFFB Berlin sowie Simon Ritzler von der Filmakademie Baden-Württemberg. bu

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