DDB Tribal lässt für Reporter ohne Grenzen autoritäre Machthaber hochgehen

Freitag, 02. März 2012
Wladimir Putin als Luftballon - eines der neuen Motive von Reporter ohne Grenzen
Wladimir Putin als Luftballon - eines der neuen Motive von Reporter ohne Grenzen


Man kennt ihn auch als "Tundra-Macho" ("Hamburger Abendblatt") mit nackter Brust: den russischen Noch-Ministerpräsident Wladimir Putin. Dass er am Sonntag wiedergewählt wird, gilt als sicher - trotz der Proteste in seinem Land. Der Russe ist Protagonist der neuen Anzeigenkampagne, die DDB Tribal im Auftrag von Reporter ohne Grenzen kreiert hat - zusammen mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und Robert Mugabe aus Simbabwe.
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Die Konterfeis der Machthaber stecken in einem Luftballon. Grimmig gucken die Despoten auf ihre größte Bedrohung hinab - die Macht der freien Presse. Diese wird in den Motiven durch einen gespitzten Bleistift mit der Aufschrift "Reporter ohne Grenzen" symbolisiert. "Für uns ist die Idee die neue Interpretation von dem alten Sprichwort: Die Feder ist mächtiger als das Schwert", sagt Florian Zwinge, Senior Art Director DDB Tribal Düsseldorf gegenüber HORIZONT.NET.

Der Auftritt unter dem Motto "Power of the Pencil" soll den Einfluss freier Medien und deren Notwendigkeit anschaulich machen, so die Agentur. DDB bringt mit dieser Idee zum Ausdruck, wofür Reporter ohne Grenzen steht: den unermüdlichen Kampf für die weltweite Presse- und Informationsfreiheit. "Und für Reporter, die mutig Regierungen auf die Finger schauen, Verbrechen anprangern und so zu politischem Wandel beitragen", so Mathias Wahler, Referent für Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit bei Reporter ohne Grenzen. jm

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