DDB-Tribal-Kreativchef Eric Schoeffler: "Es geht nicht darum, Kassaei zu übertrumpfen"

Freitag, 11. März 2011
Eric Schoeffler will mit Tribal DDB ein neues Kapitel aufschlagen (Foto: Holde Schneider)
Eric Schoeffler will mit Tribal DDB ein neues Kapitel aufschlagen (Foto: Holde Schneider)


Im Rahmen der Serie "Die besten Kreativen Deutschlands" erzählt Eric Schoeffler, Chief Creative Officer der DDB Tribal Group Deutschland, wie er in den Fußstapfen seines Vorgängers Amir Kassaei zurechtkommt: "Es geht nicht darum, seine Erfolge zu übertrumpfen, sondern ein neues Konzept für die Agentur zu entwerfen. Wir wollen mit DDB Tribal ein neues Kapitel aufschlagen."
Schoeffler gibt Einblicke über seine lange Zeit bei DDB, wo er 1999 als Art Director startete und seit Januar 2011 als Kreativchef der Gruppe mit Niederlassungen in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Wien tätig ist. Er blickt in dem Exklusiv-Interview auf das turbulente Jahr 2010 zurück und verrät, wie und mit welcher Aufstellung DDB Tribal dieses Jahr angreifen will: „Wir haben sicherlich einige tolle Leute verloren, die ich alle sehr schätze und mit denen ich mich auch weiterhin gut verstehe. Aber momentan sind wir super aufgestellt, was die zweite Führungsebene betrifft. Am Standort Berlin haben wir Till Eckel und Bastian Meneses von Arnim, in Düsseldorf ist Dennis May zum Executive Creative Director aufgestiegen und in Wien leiten Sebastian Kainz und Hannes Böker die Kreation. Das Team Telekom in Hamburg wird von Catrin Florenz kreativ hervorragend geführt. Und mit Hartmut Kozok haben wir weiterhin einen erfahrenen Kreativgeschäftsführer an Bord."

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Das komplette Interview mit Eric Schoeffler lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe 10/2011 vom 10. März.

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Der 43-Jährige ist überzeugt, dass seine Truppe dieses Jahr auch bei dem größten Kunden Volkswagen zuletzt verlorenen Boden wieder gutmachen kann. „Wir haben mit VW eine Verbindung, die man mit Fug und Recht als erfolgreichste Agentur-Kunden-Beziehung der Welt bezeichnen kann. Aber wenn man sich heute im Markt umschaut, dann ist es sicher nicht ungewöhnlich, dass sich Marken auch woanders Ideen holen. Wir stellen uns dieser Situation - mit unserer Arbeit."

Auch im Kreativranking will die Agentur wieder weiter nach vorne kommen. Auch wenn Schoeffler nicht unbedingt die Pole Position anstrebt: „Eine gute Platzierung im Ranking ist sicherlich wichtig. Damit meine ich einen Platz unter den Top 5. Wir werden nicht auf Teufel komm raus alles dafür tun, wieder die Nummer 1 zu sein. Definitiv nicht. Wir wollen lieber in die Weiterentwicklung der Agentur investieren als in Award Shows. bu
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