D&AD entlässt ein Drittel der Mitarbeiter

Mittwoch, 26. August 2009
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Der Art Directors Club für Deutschland (ADC) ist nicht der einzige Kreativverein, der sich derzeit Sorgen um seine Finanzen machen muss. Während der ADC kürzlich seinen BIC-Kongress absagen musste - es fehlten die Sponsoren - , hat das Loch in der Kasse beim D&AD in London bereits personelle Konsequenzen. Der Verein trennte sich von acht Mitarbeitern, vier weitere vakante Stellen wurden nicht neu besetzt. Das entspricht einem Drittel des Teams. "Der D&AD ist nicht immun gegen die Krise", sagt Vereins-Chairman Anthony Simonds-Gooding gegenüber HORIZONT. "Ein Großteil unserer Einnahmen kommt aus den Award-Einreichungen, die in diesem Jahr bereits um 22 Prozent gesunken sind." Für 2010 rechnet der Club mit einem weiteren Rückgang.

Die Entscheidung, sich von Personal zu trennen, habe nichts mit dem Amtsantritt des neuen Chief Executive Tim O’Kennedy zu tun, sondern sei bereits davor beschlossen worden. jf
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