Cyber Lions: Deutschland hinkt im Bereich digitaler Kreation hinterher

Dienstag, 21. Juni 2011
Die Cyber-Lions werden morgen Abend verliehen
Die Cyber-Lions werden morgen Abend verliehen

Diese Nachricht kommt leider nicht wirklich überraschend: Auch dieses Jahr konnte Deutschland bis dato bei den Cyber Lions nicht wirklich glänzen. Nur zehn der insgesamt 181 deutschen Einsendungen schafften es in die finale Runde. Das entspricht einer schwachen Quote von 5,5 Prozent. Die dominante Rolle in dieser wichtigen Wettbewerbssparte spielen genau wie im Vorjahr die USA (66 Nominierungen), Großbritannien (43) und Schweden (23). Selbst Nationen wie Frankreich und Japan haben mit 22 respektive 15 Shortlistplätzen noch mehr Erfolg gehabt als die Deutschen, für die es 2010 immerhin noch für 15 Nominierungen gereicht hatte.

Insgesamt war diese Jury, zu der auch Jens Schmidt, Kreativdirektor der Berliner Online-Agentur Moccu zählt, bis jetzt sehr streng und hat besonders fleißig aussortiert: Von den 2835 Einsendungen schafften nur 220 die erste Hürde. Das sind gerade mal 7,8 Prozent. Im Vorjahr waren es 242 Shortlistplätze bei 2603 Einsendungen.

Der größte deutsche Hoffnungsträger im Bereich digitaler Kreation ist die Hamburger Agentur Kemper Trautmann, die gleich fünfmal auf der Shortlist vertreten ist, allerdings nur mit zwei verschiedenen Arbeiten für Edding. Zweimal nominiert ist Jung von Matt mit ihrem WWF-Format, je einmal konnten sich Grimm Gallun Holtappels (Kunde: Hi-Cone), Heimat (Kunde: Hornbach) und Serviceplan (Kunde: Lego) qualifizieren.  bu
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