Cresta Awards: Deutschland mit den meisten Shortlist-Plazierungen

Dienstag, 13. Juli 1999

Aufatmen zwischen Kiel und Garmisch. Mit insgesamt 69 Shortlistplätzen bestätigt sich der Trend, der sich bereits beim Euro-ADC und in Cannes angedeutet hat: Deutsche Agenturen und Kampagnen können dieses Jahr international sehr gut mithalten. Erfolgreichste deutsche Cresta-Agentur - zumindest was den Zwischenstand angeht - ist Jung v. Matt mit allen ihren Niederlassungen. Sie konnte immerhin 17 ihrer Arbeiten auf der Shortlist zwischenlagern. Darunter Arbeiten für Endless Pain Piercing Studio, Sixt, Bok, Stilwerk, Audi A8 (Kostolany), A3 (Parking), "Brigitte" (Lara Croft), Noah und "Bild" (Interview). Aber auch die Hamburger Rivalin Springer & Jacoby, die dieses Jahr drauf und dran ist, Jung v. Matt die Krone als kreativste Agentur Deutschlands abzunehmen, steht gut da mit ihren 13 Shortlistplätzen für Kunden wie Mercedes, Fisherman's, Postbank und D1. Weitere deutsche Agenturen, die sich mit mehreren Arbeiten Hoffnung auf einen Cresta-Award machen können, sind KNSK/BBDO (sechs Finalisten), Scholz & Friends Berlin, (fünf Finalisten), Publicis (vier), Kolle Rebbe (drei), Ogilvy & Mather (drei) und Heye & Partner (zwei). Insgesamt landeten 233 Arbeiten aus 32 Ländern auf der Shortlist. Hinter Deutschland mit 69 Finalisten liegen die Länder Spanien (24), Finnland (16), Norwegen (14), Frankreich (13) und USA sowie Argentienien (je 10). Ausführlichere Information gibt es unter http://www.cresta-awards.com. Die Preisverleihung findet am 28. September in Budapest statt.
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