Clio Awards: JvM, S&F und Serviceplan holen die meisten Shortlistplätze

Freitag, 23. April 2010
Wer sahnt diesmal beim Clio ab?
Wer sahnt diesmal beim Clio ab?

Die US-amerikanischen Clio Awards gelten als wichtiges Stimmungsbarometer für die Cannes Lions, den bedeutendsten Kreativwettbewerb der Welt. Demnach behaupten sich die Deutschen auch in diesem Jahr wieder recht ordentlich im internationalen Vergleich. Mit 68 Nominierungen holten sie mehr als 10 Prozent aller 655 Shortlistplätze und sind damit in der Vorrunde der Award Show die zweitbeste Nation. An der Spitze liegen die USA mit 179 Shortlistplätzen. Großbritannien folgt nach Deutschland mit 61 Nominierungen. Brasilien schaffte es 54-mal auf die Shortlist.

Die größten Hoffnungen auf eine der begehrten Clio-Statuetten können sich Jung von Matt (15 Platzierungen), Scholz & Friends (11 Platzierungen) und Serviceplan (8 Platzierungen) machen. Ebenfalls mehrfach nominiert: der Ingolstädter Autobauer Audi (5x), die Berliner Agentur Heimat (3x) und Ogilvy in Frankfurt (3x). Die DDB-Gruppe, Philipp und Keuntje, Draft FCB sowie Publicis in Frankfurt sind je zweimal auf der Shortlist vertreten. Außerdem schafften es BBDO, Betriebskultur, Grey, KMS Team, Kolle Rebbe, Leagas Delaney, Less Rain, Lukas Lindemann Rosinski, Saatchi & Saatchi und die Webguerillas eine Runde weiter. Im Studentenwettbewerb schlägt sich die Hamburger Miami Ad School mit fünf Nominierungen ebenfalls wacker.

Wer es letztlich auf das Siegertreppchen schafft, wird Ende Mai bekannt gegeben. Das Clio Festival mit seinen Award Shows und begleitendem Kongress Programm findet am 26. und 27. Mai in New York statt. bu
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