Christian Wulff: Fremdgeh-Portal und Dessous-Label verwursten Bundespräsident

Montag, 16. Januar 2012
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Die Causa Christian Wulff ist in der Werbung angekommen. Nach dem Klingelton-Vermarkter Jamba stürzen sich jetzt auch das Fremdgeh-Portal Ashley Madison und die Dessous-Marke Blush auf den Bundespräsidenten. "Lieber Christian, so geht Transparenz" lautet die Botschaft, mit der sich das Unterwäsche-Label in die laufende Diskussion einschaltet. Daneben räkelt sich ein äußerst leicht bekleidetes Model. Blush spielt damit auf das bislang nicht gehaltene Versprechen des Staatsoberhauptes an, Antworten auf die 400 Journalistenfragen zu geben. Kreiert wurde das Motiv von Blush-Stammbetreuer Glow in Berlin.

Die Anzeige von Ashley Madison, die das Unternehmen in der heutigen Ausgabe der "Taz" geschaltet hat, zeigt dagegen ein Bild von Wulff vor dem Schloss Bellevue mit einem Handy am Ohr. "Bei uns bleiben Ihre Affären garantiert geheim!" lautet die Botschaft der Anzeige (Kreation: inhouse). Untertitelt wird das Foto von dem bereits bekannten Claim "Das Leben ist kurz. Gönn' Dir eine Affäre". Besonders geistreich ist das Motiv nicht - mit Fremdgehen hat die "Affäre Wulff" bekanntlich nichts zu tun. Vor Wulff haben bereits Horst Seehofer, Bill Clinton und Arnold Schwarzenegger ungewollt Kontakt mit Ashley Madison gehabt. jm

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