Cannes: Stabile Quote bei der Press-Shortlist

Montag, 20. Juni 2011
Die Jagd auf den Press Grand Prix geht ins Finale
Die Jagd auf den Press Grand Prix geht ins Finale

Rund 10 Prozent der weltweiten Einsendungen haben es in der Kategorie Press auf die Shortlist geschafft. Das gilt auch für die Arbeiten aus Deutschland. Von den insgesamt 349 Einreichungen hiesiger Agenturen stehen 35 im Finale - wenn man die Einzelmotive zählt. Fasst man diese aber zu Kampagnen zusammen, bleiben noch 13 Finalplatzierungen übrig. Die Veranstalter des Cannes-Festivals werten auf der Shortlist die Einzelmotive, die Bündelung in Kampagnen findet erst bei der Vergabe der Löwen statt. Auf Basis der einzelnen Anzeigen haben aus deutscher Sicht Scholz & Friends sowie Ogilvy die meisten Eisen im Feuer. Beide Agenturen stehen mit jeweils acht Beiträgen im Finale. Scholz & Friends schaffte es mit Arbeiten für Stihl (2 Finalplätze), Weru (1), BUND (5), Ogilvy mit Anzeigen für "Rolling Stone" (8). Dahinter folgen Serviceplan und Grabarz & Partner mit je fünf Beiträgen - Serviceplan für Der süße Regenbogen (2) und Lego (3), Grabarz mit Volkswagen (2) und Volkswagen Nutzfahrzeuge (3). Weitere deutsche Agenturen auf der Shortlist sind Leagas Delaney, BBDO Proximity und Kemper Trautmann.

Im vorigen Jahr hatten die deutschen Agenturen noch 44 Arbeiten ins Finale gebracht, damals lag die Zahl ihrer Einsendungen mit 420 aber auch höher. Weltweit gehen in diesem Jahr 5415 Arbeiten ins Rennen um die Press Lions. Deutsches Jurymitglied ist Burkhart von Scheven, bislang CCO von Saatchi & Saatchi Germany. Die Preisverleihung in dieser Kategorie findet am Mittwochabend statt. mam 
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