Cannes-Report: Deutsche mit wenig Chancen bei Print & Poster

Montag, 21. Juni 1999

Seit dem Wochenende tagen in Cannes die Jurys für den Print & Poster-Wettbewerb, für die Cyberlions und Medialions. Wenn man von den Gesichtern der beiden deutschen Print-Juroren Christoph Herold, Young & Rubicam, und Thilo von Büren, Dornier, Wetzel, v. Büren, in der heutigen Ausgabe der "Lion News" auf die Qulität der Einsendungen aus dem deutschen Raum schließen würde, dann haben die Agenturen zwischen Hamburg und München keine großen Chancen auf einen Löwen. "Was unsere Kreativität im Vergleich zu anderen Nationen angeht, so haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns", konstatiert ein vom Jury-Streß geschaffter Christoph Herold. Er wünscht sich eine sichtliche Verbesserung bei den Arbeiten aus Deutschland. Thilo von Büren hat bei der ersten Sichtung der Arbeiten festgestellt, daß die Qualität der britischen Einreichungen kaum zu überbieten ist. "Die Briten sind genial, wenn es darum geht, Ideen in Bilder umzusetzen." Welche Nation beim Press & Poster-Wettbewerb vorne liegt und welche Kampagnen einen Löwen ernten, wird am 22. Juni bekanntgegeben.
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