Cannes-Lions-Veranstalter äußert sich zur Fake-Debatte

Mittwoch, 14. Oktober 2009
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Cannes ADC New York Dubai Lynx Asia


Erst vor wenigen Stunden hat sich der ADC New York für ein strengeres Vorgehen gegen Fakes ausgesprochen. Nun gibt auch der Veranstalter von Cannes Lions, Eurobest, Dubai Lynx und Spikes Asia ein Statement zu diesem Thema ab. Das Unternehmen verweist auf seine bestehenden Einsendebedingungen, die besagen, dass jede Einreichung auf einem bezahlten Kundenauftrag basieren muss. Detaillierte Kontaktinformationen des Kunden müssen auf dem Einsendeformular angegeben werden. Der Festivalveranstalter behält sich das Recht vor, Awards auch nachträglich abzuerkennen, sollte bekannt werden, dass die Einsendung nicht den erwähnten Wettbewerbskriterien entspricht. Dies werde dann auch offiziell bekannt gegeben. Im Grunde bleibt in Cannes also alles beim Alten, denn diese Regularien gibt es schon seit einigen Jahren. Gleichzeitig distanzieren sich die Cannes Lions davon, komplette Agenturen vom Wettbewerb auszuschließen, nur weil sich möglicherweise eine kleine Gruppe von Mitarbeitern nicht an die Einsenderegularien gehalten hat. Genau das planen ADC New York und One Show. "Gegebenenfalls disqualifizieren wir einzelne Kreative, die sich nicht an die Spielregeln halten. Wir denken aber, es ist unfair, eine ganze Agentur - und damit auch unschuldige Mitarbeiter - zu bestrafen", erklärt der Cannes-Lions-Veranstalter. bu
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