Cannes Lions: Ein deutscher Shortlistplatz bei Titanium & Integrated

Freitag, 20. Juni 2008
Jung von Matt darf auf einen Titanium-Lion hoffen
Jung von Matt darf auf einen Titanium-Lion hoffen

Jung von Matt ist die einzige deutsche Agentur, die in Cannes den Sprung ins Finale der Kategorie Titanium & Integrated Lions geschafft hat. Der Digital-Ableger JvM/Next kann sich mit dem Projekt "Nextwall" Hoffnungen auf einen der begehrten Löwen machen, mit dem zum einen wegweisende Ideen, zum anderen überzeugende integrierte Kampagnen ausgezeichnet werden. Bei dem Projekt Nextwall handelt es sich um eine interaktive Graffiti-Wand, die die Agentur selbst entwickelt und mit verschiedenen Künstlern umgesetzt hat. Insgesamt hatten deutsche Agenturen 21 Arbeiten in dieser Kategorie eingereicht.

Dominiert werden die 2003 etablierten Titanium & Integrated Lions traditionell von den USA. Sie haben in diesem Jahr 120 Arbeiten eingereicht. Davon haben es 14 auf die Shortlist geschafft, darunter die im Verlauf der Cannes Lions 2008 schon mehrfach ausgezeichnete Kampagne HBO Voyeur von BBDO New York. Ebenfalls im Rennen ist der Auftritt "Believe" von McCann-Erickson für das X-Box-Spiel "Halo 3" von Microsoft.

Von den 432 Einreichungen, die es aus 39 Ländern in dieser Kategorie gab, stehen 33 auf der Shortlist. Nach den USA ist Großbritannien mit drei Arbeiten im Finale vertreten. Die Niederlande und Kanada kommen auf je zwei Nominierungen. Bei den Titanium & Integrated Lions vergibt die Jury neben dem Grand Prix nur Löwen (entspricht Gold) - also kein Silber und Bronze.
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