Cannes Lions 2013: Shortlists für Creative Effectivness, Direct, PR und Promo & Activation stehen fest

Montag, 17. Juni 2013
60 Jahre Cannes Lions: Das Festival of Creativity feiert Geburtstag
60 Jahre Cannes Lions: Das Festival of Creativity feiert Geburtstag


Die Spiele sind eröffnet: Am späten Sonntagnachmittag stehen die ersten vier Shortlists bei den Cannes Lions fest. In drei von vier Kategorien sind die Deutschen nach der Vorrunde noch im Rennen. Bei den Direct Lions reichte es für 20 Nominierungen. Besser sind hier nur Brasilien und die USA, die 22 respektive 27 Einsendungen in einen Shortlistplatz verwandeln konnten. Insgesamt schickte die Jury, in der Serviceplan-Kreativchef Alexander Schill mit dabei ist, 247 Arbeiten in die nächste Runde. Aus Deutschland noch im Rennen sind die Agenturen BBDO (2x für BUND und WWF), Kolle Rebbe (3x für Google und Capital Cosmetics), Leo Burnett (1x für Amnesty International), Ogilvy und Ogilvy Action (8x für Kontor Records, Düsseldorfer Tafel, Neckermann, LZG, Foundation For Life und African Angel), Saatchi & Saatchi (1x für Diakonie Frankfurt), Serviceplan (4x für Innocence in Danger, Sky und Fyffes) und Thjnk (1x für E-Plus). Eingereicht hatten die Deutschen in dieser Kategorie 195 Arbeiten, von denen jetzt rund 10 Prozent noch im Rennen sind. Noch besser - zumindest, was das Verhältnis zwischen Einsendungen und Nominierungen betrifft - sieht es bei den PR Lions aus. Hier konnten die hiesigen Teilnehmer 21 Prozent ihrer 61 Einsendungen in einen Shortlistplatz verwandeln. 13 Beiträge haben demnach noch Chancen auf einen Löwen. Diese kommen von Cheil Germany (3x für United Nations) Ketchum Pleon (3x für Nature Protection), Ogilvy (3x für Foundation For Life und Neckermann), Saatchi & Saatchi (4x für Diakonie Frankfurt und World Water Day). Insgesamt schickte die PR-Jury, deren deutsches Mitglied Mirko Kaminski von Achtung Kommunikatin ist, 158 Beiträge in die nächste Runde. Spitzenreiter im Shortlist-Ranking sind die USA mit 21 Platzierungen sowie Großbritannien mit 20 Platzierungen.

Bei den Promo & Activation Lions sind 18 Arbeiten aus Deutschland auf der Shortlist vertreten damit hat es rund jede zehnte Einsendung auf die Nominierungsliste für einen der Löwen geschafft. Die deutschen Farben vertreten BBDO (2x für den BUND und den WWF), DDB Tribal (1x für die Telekom), Kolle Rebbe (2x für Gruner + Jahr, 1x für Haelssen & Lyon), Labamba (1x für Beiersorf), Ogilvy bzw. Ogilvy Action (2x für For Life , 2x für Kontor Records), Publicis (1x für Lupine Lighting Systems), Saatchi & Saatchi (2x für Diakonie Frankfurt), Serviceplan (2x für Innocence in Danger , 1x für Sky) und Thjnk (1x für Dot.HIV).

Insgesamt setzte die Jury um den weltweiten TBWA-Kreativchef Rob Schwartz, zu der auch die deutschen Juroren Rolf Leger (Kolle Rebbe) und Arno Lindemann (Lukas Lindemann Rosinski) gehören, 265 Arbeiten auf die Shortlist insgesamt waren 2974 Einsendungen zu bewerten. Am stärksten auf der Shortlist vertreten sind die USA mit 39 Arbeiten, die Agenturen aus Brasilien haben 32 Eisen im Feuer. Australien schickt 20 ins Rennen.

Keine Chance mehr auf einen Löwen haben die deutschen Teilnehmer in der Kategorie Creative Effectiveness. Ob s daran liegt, dass hier auch kein Deutscher Mitglied der Jury ist? Das Gremium hat entschieden, dass zwölf der 120 Einsendungen aus aller Welt noch im Rennen bleiben dürfen. Beste Chancen auf einen Löwen haben auch hier die USA mit vier Nominierungen, gefolgt von Großbritannien und den USA mit je zwei Shortlistplätzen.

Die Gewinner dieser ersten vier Wettbewerbssparten werden bei der ersten feierlichen Award Ceremony morgen Abend vergeben. bu/ire
Meist gelesen
stats