Cannes Lions: 18 deutsche Arbeiten auf der Filmshortlist

Donnerstag, 19. Juni 2008
Begehrt: Der Film Grand Prix
Begehrt: Der Film Grand Prix

Bei den zusammen mit Titanium & Integrated als Königskategorie geltenden Film Lions haben es die deutschen Teilnehmer 18-mal ins Finale geschafft. Das ist eine etwas schwächere Ausbeute als im vergangenen Jahr, als 21 Shortlistplätze erreicht wurden. In diesem Jahr hatten die deutschen Agenturen 213 Arbeiten ins Rennen geschickt, 2007 waren es 168. Die meisten Eisen im Feuer hat die Hamburger Agentur KNSK. Sie ist mit drei Arbeiten im Finale vertreten (zweimal Jeep, Bundesumweltministerium).   Je zwei Finalisten stellen die Agenturen Jung von Matt (Mercedes-Benz „4matic“, Konzerthaus Dortmund), Nordpol (Renault „Teletheatre", Dacia Logan) Scholz & Friends (Amnesty International, Shareware.de).

Mit je einer Arbeit sind die Agenturen Grey (H. J. Heinz), Serviceplan (Varta), TBWA (Adidas „Impossible Park Football“), BBDO (Smart „Environment“), Kemper Trautmann (Beate Uhse), Springer & Jacoby (IFAW), Fosbury Luther Lindbergh (Peta), Red Rabbit (Dunkelziffer) und Jo Kümmel von der Filmakademie Baden-Württemberg (Greenpeace) im Rennen.

Traditionell wird die Shortlist von den USA angeführt. Die dortigen Agenturen konnten in diesem Jahr 206 Arbeiten von 1198 Einreichungen in die Schlussrunde bringen. Dahinter folgt Großbritannien mit 78 Finalplatzierungen. Britische Agenturen hatten 381 Spots eingereicht. Insgesamt nominierte die Jury 608 von 4626 Einreichungen für die Shortlist.
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